Berichte - Presse

Jugend forscht 2020: SCHAFFST DU!

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In diesem Jahr haben vier Schülerinnen und Schüler des fünften Jahrgangs beim Regionalwettbewerb Jugend forscht teilgenommen. Nachdem sie in den vergangenen Monaten intensiv geforscht, die schriftliche Arbeit verfasst und ihre Standgestaltung für den Wettbewerbstag vorbereitet hatten, präsentierten die Andreaner ihre Projekte am vergangenen Mittwoch in der Wettbewerbssparte Schüler experimentieren. Hier ging keiner der Teilnehmer leer aus:

 

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Die Suche nach dem Superdünger

Helena Hirschfeld67 Nachwuchswissenschaftler stellen sich dem Regionalwettbewerb von „Schüler experimentieren“ in der Halle 39 der Jury. Neben wissenschaftlichen Erkenntnissen haben sie Tricks für den Alltag im Gepäck.

Von Katharina Franz und Cornelia Kolbe (Fotos) 

 

Wie speichert man eigentlich am besten Energie? Womit hält man Wasser bei Überflutungen auf? Was erleichtert Menschen den Alltag, die in ihrer Bewegung eingeschränkt sind? Das sind nur drei von unzähligen Fragen, die sich die Nachwuchsforscher an den Schulen in und um Hildesheim stellen. Unter dem Motto „Schüler experimentieren“ haben am Mittwoch 67 Schüler ihre Projekte in der Halle 39 vorgestellt. Viele ihrer Ideen sind Alltagsbeobachtungen entsprungen. Die Teilnehmer müssen mindestens in der vierten Klasse und dürfen maximal 14 Jahre alt sein. 

Helena Hirschfeld findet zum Beispiel, dass Menschen sich viel zu sehr von Etiketten in die Irre führen lassen. Um zu beweisen, dass es die Wahrnehmung tatsächlich beeinflusst, wenn auf einem Apfel ein Bio-Aufkleber ist, hat sie 100 Leute an ihrer Schule befragt. Ihre Probanden durften Apfelspalten der Sorte Elstar probieren – von unterschiedlichen Tellern. Dabei wussten nicht alle Versuchsgruppen, welchen Apfel sie da gerade kosteten. Manche führte Helena ganz bewusst an der Nase herum. 

 

Helena Hirschfeld geht aufs Andreanum. Sie wollte wissen, ob sich die Menschen von Bio-Etiketten beeinflussen lassen. 

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Dingelbe, Andreanum, Bergen-Belsen: Wie Heinrich Jasper zur Hassfigur der Nazis wurde

Heinrich JaspersDer Todestag von Heinrich Jasper jährt sich am Mittwoch zum 75. Mal. Der frühere Braunschweiger Ministerpräsident stammt aus dem Landkreis Hildesheim. 1919 verhinderte er ein Blutbad, 1945 starb er im KZ.

 

Von Tarek Abu Ajamieh

Ein fröhlicher kleiner Junge, der über den Hof des Ritterguts Dingelbe tollt. Ein guter Schüler, der sich am Andreanum über sein Lateinheft beugt. Ein mutiger Soldat im Ersten Weltkrieg. Ein ebenso besonnener wie konsequenter Politiker, der in Braunschweig ein Blutbad verhindert und zugleich mächtige Parteifreunde scharf kritisiert. Ein kranker, geschwächter Mann, der in einem Konzentrationslager sein Leben aushaucht – wenige Wochen, bevor das Regime seiner Peiniger zusammenbricht.

Schlaglichter auf das Leben des Heinrich Jasper, dessen Tod im KZ Bergen-Belsen sich am Mittwoch zum 75. Mal jährt.

 

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