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Der Schulträger

Kirchenpädagogisches Projekt für die fünften Klassen am Andreastag

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Seit einigen Jahren ist es am Gymnasium Andreanum gute Tradition, die neuen Fünftklässler nach ihren ersten Schulwochen am Andreastag (30. November) in besonderer Weise und an einem besonderen Ort, nämlich der Andreaskirche, willkommen zu heißen. Die Schülerinnen und Schüler hören an diesem Tag viel über die „Hauskirche“ unserer Schule, in der sie noch viele Gottesdienste erleben werden, aber vor allem erfahren, erleben und erspüren sie selbst ihren eigenen Weg in und zu dieser Kirche. 

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Auch in diesem Jahr war es am 30. November wieder so weit: Nach dem Gang von der Schule zur Andreaskirche traf sich jede fünfte Klasse an einem anderen Ort in der Kirche. Von hier aus ging jede Klasse in einem zuvor im Religionsunterricht eingeübten Pilgerschritt aus vier verschiedenen Richtungen zum Altar, wo sich dann alle Fünftklässler zusammen­fanden. Nach einer kurzen Begrüßung durchlief jede Klasse nach einem vorgegebenen Plan fünf unterschiedliche Stationen, die Mitglieder der Fachgruppe Religion vorbereitet und durchgeführt haben:

 

 

 

 

 

 

 

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An der Taufstation wurden die Kinder mit der Bedeutung der Taufe vertraut gemacht. In der Taufkapelle konnten die Schülerinnen und Schüler das alte Taufbecken und die Motive der Kirchenfenster betrachten, ihre mitgebrachten Taufsprüche oder andere biblische Verse vorlesen und sie bekamen zum Abschluss ein Segenszeichen mit Wasser in die Hand gezeichnet.

 

 

 

 

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An der Station Gebet hörten die Kinder viel über verschiedene Gebetsformen, -zeiten und -haltungen und sie konnten am Ende ein Teelicht anzünden und zu einem gemeinsam gestalteten Andreaskreuz legen. Im Mittel­schiff konnten sie an einer weiteren Station mit Hilfe meditativer Stilleübungen den Kirchen­raum erfahren und auf sich wirken lassen. Für einige war das so beruhigend, dass sie sogar einschliefen…

 

 

 

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Für die nächste Station verließen die Fünftklässler das Kirchenschiff und kraxelten über die enge Wendeltreppe hinauf zur Zwischenebene des Andreasturms, wo sie eine Geschichte über einen Jungen hören konnten, der sich im März 1945 auf dem Andreasturm befunden hat. Dann ging es weiter bis ganz oben auf den höchsten Turm Niedersachens, wo bei guter Sicht aus der Vogelperspektive vieles entdeckt werden konnte.

 

 

 

 

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Schließlich gab es noch die Station Andreaskreuz, an der die Fünftkläss­ler nicht nur etwas über den Namens­patron unserer Schule, den heiligen Andreas, erfuhren, sondern den Andreanerinnen und Andreanern wurde auch ganz feier­lich von unserem Schulleiter Dirk Wilkening ihre Andreanernadel überreicht. Beim gemeinsamen Abschluss versammelten sich alle Klassen wieder um den Altar, sangen wie ein wunderbarer Chor die im Musikunterricht einstudierten Lieder und zogen mit den Klängen des irischen Reisesegens im Ohr aus der Andreaskirche heraus zurück zum Andreanum, wo heißer Kakao die kalten Hände und Füße erwärmte.

Silke Hainke