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Der Schulträger

Informatik an Schulen? So ist die Lage in Hildesheim

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von Christian Harborth

Hildesheim/Göttingen - Der Informatikunterricht sollnach dem Willen der Niedersächsischen Direktorenvereinigung an Schulen ausgebaut werden. „Wir brauchen allgemeinbildende Informatik als Pflichtfach“, sagt der Vorsitzende Wolfgang Schimpf.

Zahlreiche Hildesheimer Schulen haben das Fach Informatik bereits als Wahlunterricht im Angebot. Am Goethegymnasium etwa können es schon Achtklässler belegen - und bis zum Abitur dranbleiben. „Bei uns ist es auch als Abiturprüfungsfach wählbar“, sagt die stellvertretende Schulleiterin Gisela Jäschke. In Anbetracht der allgemeinen Bedeutung digitaler Medien halte sie die Diskussion für ein Pflichtfach für richtig.

 

Kritik am Vorstoß

 

Der Leiter des Andreanums, Dirk Wilkening, hält den Vorstoß, das Fach Informatik verbindlich einzuführen, für problematisch. „Wie wir gerade feststellen, liegen die Anforderungen der Digitalisierung auch im Umgang mit den neuen Medien – dieser kann auch von anderen Fächern kundig bedient werden.“ An dem evangelischen Gymnasium stellt man sich auch die Frage, welches Fach herausgestrichen werden soll, um Platz für ein Fach Informatik zu schaffen. „Eine weitere Kürzung bei den künstlerischen Fächern käme nicht in Frage, weil damit ein Menschenbild bedient wird, das stark auf Verwertbarkeit ausgerichtet ist“, sagt Wilkening.

Am Andreanum werde derzeit ein Curriculum Neue Medien entworfen, das neben der Einführung in die digitalen Medien auch deren Probleme, Implikationen und ethischen Fragestellungen in den Blick nehme.

© Archiv Hildesheimer Allgemeine Zeitung [HAZ ], 06.03.2019