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Der Schulträger

„Mit den Römern auf Du und Du“

Römerprojekttag des 7. Jahrgangs

Magna cum hilaritate primus dies Romanus celebratus est!

Ansprache kleiner„Conveniamus ad castaneam in foro Andreano sitam ! Gaudeamus !“

Dieser Einladung zum ersten Römerprojekttag für den 7. Jahrgang sind alle Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen am Donnerstag, a.d.V. Kalendas Apriles MMXIX, sehr gern gefolgt.

Aus diesem besonderen Anlass begrüßte unser Schulleiter Herr Wilkening alle Projektteilnehmer stilecht gewandet mit der Toga eines magistratus Romanus - Faltenwurf, Habitus und Gestus perfekt : Ciceroni certe valde placuisset ! – und verkündete das Programm des Tages: eine Begegnung mit den Römern mit allen Sinnen.

 

Schulleiterankleide kleiner

 

 

Und wie ein echter magistratus hatte er sich zuvor von zwei kundigen Assistenten einkleiden lassen, so ist es auch bei den Römern gewesen, denn mit so viel Metern feinem Zwirn kann kein Mensch alleine fertig werden.

 

 

 

 

 

Danach verteilte sich das jubelnde Projektvölkchen klassenweise auf vier Projektstationen:

  • Herstellung von tabulae ceratae
  • Straßen-und Stadtleben der antiken Metropole Rom in einem Escaperoom
  • Kochen in einer culina Romana
  • Anprobe der vestimenta Romanorum und Schminken modo Romanorum.

Herr Steinke erklärt kleiner

 

 

 

Mit viel Geschick, Ponal und Schraubstock gingen die Schülerinnen und Schüler an der Station tabulae ceratae ans Werk, unterstützt und beraten von Herrn Steinke und Frau Kauke, und produzierten an diesem Vormittag ca. 100 Unikate dieser antiken Urform unseres modernen Tablets aus vorgefertigten Bausätzen.

 

 

 

 

Tabula fertig kleiner

 

 

 

 

 

 

So konnte am Ende des Tages jede Schülerin und jeder Schüler einen selbst gefertigten Kodex als Erinnerung mit nach Hause nehmen konnte, der vielleicht sogar als Spickzettel eine ganz praktische Verwendung finden könnte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Escaperoom kleiner

 

 

Ein Escaperoom entführte die Schülerinnen und Schüler in die Subura Roms, ein Viertel, in dem vor allem ärmere Bürger, Freigelassene und Sklaven verkehrten. Hier galt es, einen Feuerteufel zu jagen und die Zerstörung der Stadt zu verhindern. Dabei mussten etliche knifflige Aufgaben im Team gelöst werden, wobei es, wie die Fotos erahnen lassen, vor allem auf Kombinationsfähigkeit und Konzentration ankam.

 

Escape II kleiner

 

 

Und nebenbei gab es einiges zu entdecken und erfahren, z. B. dass ein Teller Gemüsesuppe umgerechnet 50 Cent kostete, dass Schnittverletzungen beim Friseur mit eingelegten Spinnennetzen behandelt wurden und dass Toiletten ein Ort der Kommunikation und Information waren. Und ein ums andere Mal wurde Rom glücklicherweise auch gerettet und der Bösewicht entlarvt.

 

 

 

Schminken kleiner

 

 

An der Station vestimenta Romana probierten die Schülerinnen und Schüler unter der Anleitung von Frau Dr. Heine und Frau Neubaur nicht nur die unterschiedlichen Togen für Männer und Frauen aus, stylten ihre Frisuren und schminkten sich more Romano – wobei das Schminken, wie das Foto zeigt, auch den Jungen großen Spaß machte -, sondern erfanden auch spannende Geschichten rund um die Personen, in die sie sich verwandelt hatten.

 

 

 Modeenschau Vorb kleinerJPG

Spätestens an 9.00 Uhr wurden die Nasen aller Beteilgten von den exotischen und sehr appetitanregenden Düften aus der im Westtrakt angesiedelten culina Romana umschmeichelt, denn dort nahm das für 12.30 Uhr angesetzte gemeinsame Büffet als cena der 100 Köche unter fachkundiger Regie von Frau Schucht und Frau Steinke allmählich Gestalt an. Da wurden Kräuter gehackt und Möhren geschmort und aus einer gewaltigen Menge Mehl Weinbrötchen gebacken, alles nach den bestens überlieferten Rezepten aus dem Kochbuch des Römers Marcus Gabius Apicius.

 

 

Kochen kleiner

 Beim abschließenden gemeinsamen Mittagessen konnten alle hungrigen Projektteilnehmer schließlich von neun verschiedenen Gerichten probieren und deren Rezepte auch zum Nachkochen mit nach Hause nehmen.

 

Der Tag gipfelte außerdem in einer eindrucksvollen Modenschau im Innenhof, bei der die interessantesten Persönlichkeiten aus dem Workshop vestimenta im Innenhof über den Laufsteg flanierten und mit ihren Geschichten vorgestellt wurden.

 

 

Laufsteg alle kleiner

 

Laufsteg Senator kleiner

 

 Modeenschau Vorb kleinerJPG 

So wurde der erste dies Romanus am Andreanum ein wahrhaft fröhlicher Tag und mit seiner Vielzahl von Begegnungen mit dem römischen Alltagsleben, die im wahrsten Sinne des Wortes alle Sinne angesprochen haben, ein voller Erfolg, der bei vielen Beteiligten spontan den Wunsch nach einer Wiederholung im nächsten Schuljahr aufkommen ließ.

Cornelia Kauke