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Der Schulträger

15-Jährige siegt im Wettbewerb „Das nenn ich Europa“

Das nenn ich Europa Klein o06aux2ij1zokaxj6bdsjb0cbgavo01ytqtnoh2zccHildesheim - Europa, das war für Emelie Martha Blohmer nur ein Alltagsbegriff, „über den man nicht länger nachdenken muss“. Das änderte sich mit dem Plakatwettbewerb, der vom Freundeskreis Kulturhauptstadt 2025 ausgeschrieben worden ist. Und das Nachdenken hat der 15-jährigen Emelie Dienstag Nachmittag den 1. Preis im Wettbewerb eingebracht. Und damit der gesamten 9M des Andreanum – auf Einladung von Godelieve Quisthoudt-Rowohl – eine Klassenreise zum Europäischen Parlament nach Straßburg.

Anlass des Freundeskreises – allen voran Henrik Oehlmann, Dekan der Fakultät Gestaltung der HAWK, und Hartmut Reichardt – war, junge Hildesheimer zu ihrer Sicht auf Europa zu befragen. Oberbürgermeister Info Meyer führt im Ratssaal aus, dass Europa für ihn noch mit Währungstausch und Grenzkontrollen verbunden gewesen ist. „Das kennt ihr heute gar nicht mehr“, wendet er sich an die 100 Schüler, die im Rathaus auf die Preisverleihung warten. 

 

 

Preisehrung Das nenn ich EuropaMehr als 2025 Schüler

Mit Hilfe der Kunstpädagogen Sabine Schreiner vom Andreanum und Rolf Behme vom Gymnasium Himmelsthür gewann das Projekt „Das nenn ich Europa“ künstlerische Konturen. Ziel war es, 2025 Schüler von der 8. bis zur 13 Klasse zu motivieren: „Es sind weit mehr geworden“, kann Ingo Meyer stolz verkünden.

Von den 1600 eingereichten Wettbewerbsbeiträgen – manche sind in Gruppenarbeit entstanden – hängen einige im Sitzungssaal und beweisen stilistische und inhaltliche Vielfalt: vom Ballon aus Europaflaggen mit dem Begriff „Eurohope“ über die Europa-Flagge als Auge bis zu malerischen Arbeiten, in denen die architektonischen Wahrzeichen der Staaten sich aufreihen, und dem Foto, auf dem sich zwei Männer unter dem Begriff „TO-LE-RANZ“ küssen. 

Schwierige Entscheidung

„Die Entscheidung war schwierig“, gesteht der OB, der mit Oehlmann, Behme, Schreiner und Reichardt in der Jury saß. Letztlich sei es eine Güterabwägung gewesen: Die Kriterien reichten von der politischen Aussage bis zur Farbauswahl.

Emelie Martha Blohmer hat ihre Arbeit mit einer Art Edding und Lineal gemalt. Sie verleiht den Staaten Europas mit Strahlen Kontur. Rolf Behme lobt Fernwirkung, visuellen Mittelpunkt und bunte Strahlen, die Interesse auslösen. 

Weitere Gewinner von der Freien Waldorfschule, dem Goethegymnasium, der Grund- und Hauptschule Ilsede sowie den Gymnasien Himmelsthür und Sarstedt wurden Dienstag mit Reisen in den Landtag, Kinogutscheinen und sogar einem Fahrrad belohnt. Zu guter Letzt erhielten noch 100 Schüler für ihren Einsatz je einen Gutschein über 20,25 Euro von Konrad Krüger. 

Der Freundeskreis hofft, dass die Aktion ins Bid Book, die Bewerbungsschrift zur Kulturhauptstadt 2025, aufgenommen wird. Auf jeden Fall sollen laut Meyer alle Plakate in den frei stehenden Läden der Stadt ausgestellt werden.

 

© Archiv Hildesheimer Allgemeine Zeitung [HAZ ], 07.05.2019