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Schulanmeldungen

Der Schulträger

Glaube, Liebe, Hoffnung Der Start in das neue Schuljahr unter Covid 19-Beschränkungen.

DSC 0025Der Start in das neue Schuljahr sollte, das war klar, wie üblich mit einem Gottesdienst oder zumindest einer Andacht beginnen. Doch wo und wie sollte dies angesichts der Corona-Beschränkungen stattfinden? In einer Kirche oder lieber auf dem Schulhof? Das wäre auf Grund der Hygienebedingungen dann aber selbst bei der üblichen Teilung der Gruppe nicht mit allen Schülerinnen und Schülern realisierbar gewesen. Also lieber online? Doch so hatte bereits der Gottesdienst am Ende des letzten Schuljahres stattgefunden. 

In dieser Situation machten wir uns als für diesen Gottesdienst Zuständige auf die Suche nach einer Alternative. Uns kam die Idee, gemäß des Kohorten-Modells dieselbe Andacht für jeden Jahrgang anzubieten, im Viertelstunden-Takt, insgesamt acht Mal. Inhaltlich erschien uns gerade angesichts der aktuellen Situation der Impuls aus 1. Kor. 13 bestechend, in dem Paulus die zentrale Bedeutung von Glaube, Liebe und Hoffnung für den christlichen Glauben darstellt.

Ohne die Aussage des Paulus infrage stellen zu wollen, dass die Liebe das Wichtigste sei, erschien uns nun der Aspekt der Hoffnung bedeutsam: Gib der Hoffnung Raum, gerade in dieser Zeit der Beschränkungen. Und es sollte auch ein sichtbares Zeichen der Hoffnung geben.

So trafen sich nacheinander alle Jahrgänge zu ihrer Jahrgangs-Andacht auf dem Schulhof und lauschten zunächst dem Spiel auf den Klangstäben. Gemäß den Gedanken zu 1. Kor. 13 erhielt jede Klasse als sichtbares Zeichen der Hoffnung eine Ilex crenata (japanische Stechpalme), für deren Pflege sie nun zuständig ist, bis sie dann am von der SV gewünschten Projekttag „im nächsten Jahr“ in einer gemeinsamen Aktion auf dem Schulgelände gepflanzt wird. Ein gemeinsam gesprochenes Gebet und der Segen bildeten den Abschluss der Andacht.


Segen

Der Herr segne dich schon jetzt, für deinen neuen Weg.

Er lässt dich niemals allein, er selbst gehe dir voraus

und leite Schritt für Schritt.

Er weiß genau, was du brauchst.

 

Kein Weg verläuft gerade, er wird auch steinig sein. 

Sei voller Zuversicht, denn Gott hält sein Wort ein.

Der Herr ebne deinen Weg und lehre dich vertrauen,

selbst dann, wenn du an ihm zweifelst.

Er ist der Fels, auf dem du stehst,

dein Anker auch im Sturm.

Du bist sicher bei ihm, wenn dich Menschen enttäuschen und du alleine stehst,

bist du bei ihm geborgen, wenn du mit ihm gehst. 

 

Der Herr segne dich schon jetzt, für deinen neuen Weg.

Er lässt dich niemals allein, er selbst gehe dir voraus 

und leite Schritt für Schritt.

Er will das Beste für dich.

Danach ging es für die Schülerinnen und Schüler in den Klassen mit Unterricht weiter - irgendwie ja auch ein Zeichen der Hoffnung, dass man nun wieder im Klassenverband den Schultag gemeinsam verbringen wird. 

Sabine Bringewatt, Kirsten Stock, Dirk Zimmermann