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Der Schulträger

Andreanum stellt fast die Hälfte der Finalisten

Literaturhaus St Jakobi Hildesheim„Ziemlich coole und starke Texte“ Resonanz auf den Rede-Wettbewerb „SPRICH-WORTE“ übertrifft Erwartungen

68 Einsendungen zum Rede-Wettbewerb „Sprich-Worte“: „Das hat unsere Erwartungen deutlich übertroffen“, sagt der Schulbeauftragte in der Region Hildesheim, Peter Noß-Kolbe. Zum 500. Gedenken an Luthers Thesenanschlag am 31. Oktober 1517 sollten neue Reden entstehen, geschrieben von jungen Menschen ab der neunten Klasse. Aus 68 Einsendungen sind 7 Finalisten/innen bestimmt worden, von denen allein 3 Teilnehmerinnen vom Andreanum stammen:  Clara Gockel (9L1), Fanny Sommerfeld (Q1) und Johanna Lies (Q2) sind beim Finale am 20. Oktober in der St. Jakob-Literaturkirche dabei,


Die Beiträge sollten sagen, wofür sie heute stehen, was ihnen wichtig ist und in welcher Welt sie leben wollen. Herausgekommen ist ein buntes Sammelsurium von Texten und Themen. Mitveranstalter Dirk Brall vom Literaturhaus St. Jakobi hat sich bereits gesichtet und freut sich, dass viele sehr gute Texte eingegangen sind.

Sie erzählen von ganz persönlichen Geschichten, auch von negativen Erfahrungen wie Neiddebatten in den social media. Globale ökologische Themen sind genauso dabei wie die Flüchtlingsfrage, Fahrradfahren in Hildesheim genauso wie der Einsatz dafür, dass Frauen endlich das gleiche Gehalt wie Männer bekommen sollen. Immer wieder spielen kirchliche Themen eine Rolle. Und es gibt auch erste Ideen, wie die Welt ein kleines Stück lebenswerter werden kann.

„Ich finde, es sind ziemlich coole und sehr starke Texte dabei entstanden“, sagt Annegret Warneke. Die Lehrerin vom Andreanum in Hildesheim hat Schülerinnen und Schüler aus ganz verschiedenen Jahrgangsstufen motiviert, an dem Wettbewerb teilzunehmen. „Fast schade, dass nur sechs Beiträge ausgewählt werden für das Finale am 20. Oktober, wenn so viele mitgemacht haben“, fügt die Lehrerin hinzu.

Insgesamt haben Schülerinnen und Schüler aus 25 Klassen und Kursen bei den SprichWorten teilgenommen. Sie kommen aus sieben verschiedenen Schulen, darunter vier Gymnasien, zwei Berufs- und eine Fachschule. „Die Schülerinnen und Schüler haben sich fantastisch auf den Wettbewerb eingelassen“ sagt Sabine Schreiner vom Gymnasium Josephinum und erzählt, dass aus den Reden bereits richtige Projekte entstanden sind, die die Schule im nächsten Frühjahr ganz konkret umsetzen will.


„Von wegen, alles nur Gerede“, sagt Peter Noß-Kolbe, „daran kann man sehen, dass wie schon vor 500 Jahren die richtigen Worte zur richtigen Zeit eine Menge bewirken können und echte Taten folgen. Wenn ich die ganzen Texte anschaue, staune ich über die Kreativität, den Mut und das Engagement der jungen Menschen“. Annegret Warneke betont, dass junge Leute – auch schon in Jahrgang 9 - zu ihrer Welt wirklich etwas zu sagen haben und dass sie eine Meinung haben, dass ihnen vieles wichtig ist und dass ihnen die Gegenwart und die Zukunft eben gerade nicht egal sind, sondern dass sie mitgestalten und gehört werden wollen.

Was die jungen Leute genau zu sagen haben, kann man am 20. Oktober um 18 Uhr im Literaturhaus St. Jakobi in Hildesheim hören. Dort werden die besten Beiträge live vorgestellt. Eine Jury aus Astrid Reibstein Chefdramaturgin am TfN, Prof.Dr. Christian Schärf Direktor des Literaturinstituts Hildesheim, Superintendent Mirko Peisert von der Evangelischen Kirche und Projektmanagerin Sarah Patzak vom Literaturhaus wählt die besten Texte aus, es winken 1000€ als Preisgeld für den ersten Platz

 

Quellenangabe: Meldung auf http://www.kirche-schule.de/regionen/region_hildesheim/2017_09_07