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Der Schulträger

Sie wissen, wo Algen, Honig und Kaffeesatz helfen

Jugend forscht LogoWie bleibt die Windschutzscheibe sauber? Kann man Seifenblasen stapeln? Wo können wir im Haushalt sparen? Diese Fragen haben sich die Teilnehmer des Wettbewerbs „Schüler experimentieren“ gestellt und interessante Antworten gefunden.

Von Rebecca Hüter


Kreativ sein, eigene Ideen umsetzen und ganz viel ausprobieren: Das ist bei dem bundesweiten Wettbewerb „Jugend forscht“ besonders wichtig. Schon seit zwei Jahrzehnten gibt es einen Regionalwettbewerb in Hildesheim.

 

Hier treten Jugendliche aus der Stadt und dem Landkreis, aber auch aus Goslar und Göttingen an. Nach Angaben von Daniel Kahle, dem Leiter des Regionalwettbewerbs, ist der Wettbewerb in Hildesheim landesweit der größte.

Die Schüler unter 15 Jahren haben gestern in der Halle 39 in der Juniorsparte „Schüler experimentieren“ ihre Ergebnisse vorgestellt. Heute präsentieren die Teilnehmer ab 15 Jahren ihre Forschungen. Eine Jury mit Vertretern aus Schulen, der Uni und der Wirtschaft entscheidet über die Sieger. Die fahren im März oder April zum Landeswettbewerb. In der älteren Altersgrup- pe werden im Mai im Bundesfinale die besten Jungforscher Deutschlands gekürt.

HAZ Jugend experimentiert 15.02.18Was brutzelt in der Fritteuse?

Andreanum. Hier braten nicht Pommes und Fischstäbchen im heißen Fett, sondern Holzstückchen. Aaron Keuntje (14) und Lukas Benjamin Werz (13) wollten eine um- weltfreundliche Imprägnierung entdecken. „Meine Familie hat ein Carport gebaut. Da sind mir der starke Geruch und die Warnsymbole auf der Flasche mit Holzschutz auf- gefallen“, sagt Aaron. Die beiden Jungen warfen Holzstückchen nicht nur in die Fritteuse, sondern tunkten sie auch in kaltes Öl und legten sie in den Holzofen. Die so imprägnierten Stücke lagen wochenlang draußen. Die jungen Forscher wogen sie alle 14 Tage, um zu sehen, wie viel Wasser sie aufgenommen haben. Die Fritteuse trug den Sieg davon: „Das ist vergleichbar mit Holzschutz“, sagt Lukas Benjamin.

 

© Archiv Hildesheimer Allgemeine Zeitung [HAZ ], 15.02.2018

 

 

HAZ Jugend experimentiert 2

 

Kein Platz für Plastik

Andreanum. Ihr Mallorca-Urlaub war schön. Doch eins hat Anna Klötergens
(17) genervt: Beim Schwimmen stieß sie ständig mit Plastikmüll zusammen. „Überall auf der Welt ist Plastik ein riesengroßes Problem“, sagt Anna. Wie kann man das ändern und die Meere vom Plastik befreien? Mit dieser Frage im Hinterkopf machte sie sich auf die Suche nach einer Alternative zum Plastik im Haushalt. Sie stellte selber durchsichtige Folien her: Dafür erhitzte sie Glycerin mit Stärke und Chitosan mit Essigsäure. Das Ergebnis war zwar nicht so leicht; dehnbar wie Plastikfolie und etwas zu fest. Aber Anna ist einer Variante für Verpackungen auf der Spur, die keine Meere verschmutzt, weil sie biologisch abgebaut wird. Hier wird sie weiter forschen.

 

 

 

 

 

 

 

 

© Archiv Hildesheimer Allgemeine Zeitung [HAZ ],16.02.2018