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Der Schulträger

Berichte - Presse

„Es hätte ruhig fanatischer sein können“

Jan Krauter MüntzerSchauspieler Jan Krauter spielt demnächst im ZDF den Martin-Luther-Gefährten Thomas Müntzer. Und er kommt am Donnerstag zur Luther-Woche an seine ehemalige Schule: das Andreanum.

HAZ: Herr Krauter, demnächst kann man Sie als Thomas Müntzer in einer Martin-Luther-Verfilmung des ZDF sehen. Wer war das?
Jan Krauter: Das hätte ich früher auch nicht gewusst. Er war ein Reformator, aber man nimmt ja heute nur Martin Luther als solchen wahr.

War Müntzer gut oder böse?
Er war ein Apokalyptiker, Asket und Revolutionär, dessen Gedanken darum kreisten, dass die Ankunft des Heilands bevorsteht. In späteren Jahren wurde er zunehmend fanatisch. Allerdings findet sich davon nur ein kleiner Teil im Film. Nach meinem Geschmack stellen wir ihn sogar ein bisschen zu gut dar. Er hätte ruhig noch fanatischer sein können. Aber leider kann man in einer 2x90-Minuten-Produktion auch nicht alles erzählen.

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Andreanum goes Luther – ein Gymnasium übt Reformation

Playmobil Projektwoche 2017

Hildesheim. Die Sache mit Martin Luther als Playmobilmännchen ist ja

nicht neu. Genau genommen, genießt die kleine Plastikfigur im Lutherjahr einen gewissen Prominentenstatus.In Hildesheim war sie bereits nach kurzer Zeit vergriffen Wenn man eine besitzt, kann man sie wunderbar ergänzen.


Zum Beispiel, indem man Kaiser Karl V. und die Kurfürsten als kleine Plastikfiguren hinzunimmt, eine Kutsche, in der der Reformator nach Worms rollt und einige bemalte Pappen, die im Hintergrund die Stadtmauern andeuten.

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Und keiner zieht den Vorhang zu

HAZ Projektwoche Gebetomat 2017Andreanum hinterfragt Reformation mit Projektwoche – unter anderem bittet ein Gebetomat um Gehör

Von Martina Prante

Hildesheim. Mit einem Yoga-Mantra zur Erlangung von Freiheit aus dem Hinduismus startet Mara Keßler gestern im Gebetomat ihre Reise durch den Klang der Religionen. Über ein morgendliches Tageszeitgebet aus dem Islam und die christli- che Urform eines gregorianischen Stundengebets tippt sie sich auf dem Touchscreen zum Za Zen Sutra aus Sri Lanka vor.

Und dann fängt die 18-Jährige – inzwischen von Katrina Horn unterstützt – in dem kleinen Raum an mit Schultern und Kopf im Rhythmus zu zucken: „Wir haben Voodoo entdeckt“, jubeln die beiden. „Nie hätte ich gedacht, dass ich da so lang drinbleibe“, schüttelt Mara ungläubig den Kopf.



Ja, es gibt viel zu entdecken in der Installation, die der Berliner Künstler Oliver Sturm vor neun Jahren entwickelt hat. In einem Gehäuse, das mit Gardine und Geldschlitz an Passbild-Automaten erinnert, lassen sich per Fingerzeig 300 verschiedene Formen von Gebeten durch viele Religionen erlauschen. Die Wiedergabequalität ist erstaunlich gut, es sei denn, man erwischt das Lied der Heiligen Maria von den missionierten Zulus in einer Aufnahme von 1908.

 

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