Andreaskreuz 170

Aus der Galerie

QR-Code

qr code andreanum

 

 

 

 

 

 

Der Schulträger

Berichte - Presse

NACHGEFRAGT: „Down-Syndrom ist völlig normal“

Carina KühneHAZ: Frau Kühne, Sie nennen sich selbst Aktivistin für Inklusion und leiden unter dem Down-Syndrom.


Kühne: Ich leide nicht unter dem Down- Syndrom, ich lebe damit. Für mich ist ein Leben mit dieser Chromosomenanomalie völlig normal.

HAZ: Sehen das Ihre Kollegen am Filmset auch so?


Kühne: Bei einem meiner letzten Filmprojekte hatte mir der Regisseur eine Rolle mit lauter Zwei- und Dreiwortsätze angeboten.

HAZ: Weil viele Menschen denken, dass eine Person mit einer Trisomie 21 so spricht?


Kühne: Ich weiß nicht, wie sich Außenstehende das vorstellen. Ich spreche jedenfalls nicht so. Und ich habe dafür gekämpft, dass ich in dem Film normale Sätze sagen kann.

HAZ: Und dann?

Kühne: Der Regisseur hat sich mit der Produktion beraten – und am Ende haben sie meine Sprechbeiträge deutlich ausgeweitet.

HAZ: Sie sind eine vielbeschäftigte Schauspielerin. Woran arbeiten Sie derzeit?

Weiterlesen ...

Die Engel kommen – Basteln für den Martinsmarkt der Diakonie Himmelsthür

Martinsmarkt 2017 1Es ist ein trüber Freitagnachmittag im November. Die Schule liegt still, lediglich die Reinigungskräfte ziehen noch ihre Runden, um alles wieder herzurichten für den Unterricht am Montag.

 

Doch plötzlich kommt wieder Leben in die Gänge, vom Haupteingang her ziehen Kinder, Eltern und zwei Lehrerinnen schwer bepackt bis ans Ende des Westtraktes. Sie folgen der Tradition der Schule, dass die Klassen des 6. Jahrgangs basteln, kochen und backen für einen Stand auf dem Weihnachtsmarkt der Diakonie Himmelsthür. Holzscheite tragen sie mit sich, Styroporkugeln, Gipsbinden, Holzsterne, Schleifenband und anderes Dekomaterial, aber auch Bohrmaschinen, Föhne, Klebepistolen, Hammer und Nagel. Fröhliches Gerede und Lachen sind zu hören, dazwischen die ersten Versuche, Ordnung in das sich anbahnende Chaos zu bringen – „Die Rucksäcke bitte in den Differenzierungsraum! Essen und Getränke können auf die Fensterbank! Und das Material bitte hier vorne hin!“

Weiterlesen ...

Einen Tag wie im Kloster…

Klostertag 2017…konnten die Schülerinnen und Schüler des 6. Jahrgangs am Freitag, dem 3. November erleben. Wie es inzwischen gute Tradition am Andreanum ist, konnten die Sechstklässler im Umfeld des Reformationstages auch in diesem Jahr wieder an verschiedenen Stationen den Klosteralltag miterleben.

 Nach einem gemeinsamen Beginn im Andachtsraum durchliefen die Schülerinnen und Schüler fünf von der Fachgruppe Religion vorbereitete Stationen: Im Klosterschreibsaal schrieben sie mit Feder und Tinte, sie lernten den Alltag in einem Kloster kennen, sie erfuhren etwas über das Kloster als einem großen Wirtschaftsbetrieb, sangen Lieder aus der Gemeinschaft von Taizé und konnten die Michaeliskirche mit allen Sinnen entdecken.

In der Mitte des Vormittags stand ein gemeinsames „Mönchsfrühstück“ aller Klassen im Refektorium „Telemannsaal“ auf dem Programm, um den Tag im Kloster auch kulinarisch zu erleben. Hierfür hatten die Schülerinnen und Schüler vielfältige Klosterkost mitgebracht: verschiedene Sorten Brot, Käse, Quark, gekochte Eier sowie Möhren, Gurken und Weintrauben. Einen gemeinsamen Abschluss fand der Klostertag mit einer Taizéandacht im Andachtsraum, beim dem die zuvor gelernten Lieder sogar zweistimmig gesungen wurden. Mit „bonum est confidere in Domino“ auf den Lippen zogen die Sechstklässler aus dem Klostererlebnis ins Wochenende.

Silke Hainke