Berichte - Presse

Siebtklässler am Montag vor der Kamera

7L2 Beste Klasse vor dem Start kleinDie 7L2 des Andreanum will „Beste Klasse Deutschlands“ werden / Aufzeichnung in Köln

von Christian Harborth

Hildesheim. Am Montag soll es noch vor dem Schulbeginn losgehen: Die Klasse 7L2 des Gymnasiums Andreanum will „Beste Klasse Deutschlands“ werden. Um 7.15 Uhr werden die 27 Mädchen und Jungen an der Michaeliskirche von einem Reisebus abgeholt, der sie zusammen mit den beiden Klassenlehrern Sonja von Graevemeyer und Matthias Aschenbroich zur Aufzeichnung der Show nach Köln fährt. Ausgestrahlt wird das Ergebnis aber erst am 4. Mai auf dem Kindersender KIKA.                                Vor dem Start bei "Beste Klasse Deutschlands": die 7L2

 

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Jetzt geht es los: Andreanum vor dem Start umfangreicher Bauarbeiten

HIAZ Wilkening Wallis Bau Andreanum März 2020Von Christian Harborth

Hildesheim. Am Andreanum dürfte es in den nächsten Jahren eng werden – wenn die Bauarbeiten denn nun endlich beginnen würden. Teile des Gymnasiums am Hagentorwall sollen neu errichtet oder umgebaut werden. Während dieser Zeit müssen alle zusammenrücken. „Außerdem werden wir wohl Container aufstellen müssen, um Platz für alle Klassen zu haben“, sagt die stellvertretende Schulleiterin Ruth Wallis.

Zudem bekommt die Schule wegen der Rückkehr zum Abitur nach 13 Jahren einen zusätzlichen Jahrgang, der ebenfalls Unterrichtsräume benötigt. Ende des Monats will die Landeskirche eine Studie vorlegen, wie der Ablauf der Arbeiten verlaufen könnte.

Das Problem dabei: Inzwischen geht es längst nicht mehr nur um Abriss und Neubau des Telemannhauses, das heute noch die Oberstufe beherbergt, sondern zudem um Brandschutzsanierungen in der kompletten und zum Teil denkmalgeschützten Schule. Außerdem sollen im Rahmen der Digitalisierung alle Räume mit großformatigen Bildschirmen ausgestattet werden.

 

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„ Lediglich die Aufgabe eines Briefträgers“

HIAZ Wolfram Sievers
Der Hildesheimer Wolfram Sievers und das SS-Ahnenerbe

Von Thorsten Zwingelberg

Helene „Hella“ Sievers besuchte ihren Mann Wolfram Sievers, mit dem sie drei Kinder hatte, nach dessen Verhaftung durch die Alliierten im Frühjahr 1945 mehrfach. Dabei wurde sie verschiedentlich von der Sekretärin ihres Mannes, Dr. Gisela Schmitz-Kahlmann, begleitet. Mit ihr hatte Sievers seit einigen Jahren ein Verhältnis, aus dem 1944 ein gemeinsamer Sohn entstanden war. Was heute seltsam anmuten mag, war für die beiden Frauen in keiner Weise ungewöhnlich, denn die Familien hatten seit Jahren zusammen unter einem Dach gelebt. Bei ihren gemeinsamen Besuchen im Todestrakt des Landsberger Gefängnisses erlebten die beiden Frauen einen erstaunlich ruhigen und gefassten Mann. Der zum Tode verurteilte Kriegsverbrecher schien mit sich selber im Reinen gewesen zu sein. Seinen Frauen gegenüber hatte er in den Wochen vor seiner Hinrichtung erklärt, dass man nur einmal Todesangst haben könne und er diesen Moment bereits erlebt habe, als ihm klar geworden sei, dass er nicht begnadigt werden würde. Am Mittwoch, dem 2. Juni 1948 um 11.29 Uhr wurde Sievers im Landsberger Gefängnis gehängt und später auf dem benachbarten Spöttinger Friedhof beigesetzt.

 

 

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