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Fairtrade School

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Endlich geschafft - ab dem 18.12.2020 darf sich das Andreanum offiziell 'Fairtrade School' nennen. Ein positiver Abschluss für das Jahr. Eine digitale Feier soll im Frühjahr stattfinden, seid gespannt!

historische Andreaner

Hans Egon Holthusen (1913 – 1997)

HansEgonHolthusen Bild1Der ehemalige Andreaner Hans Egon Holthusen leistete als Essayist und Literaturkritiker einen bedeutsamen Beitrag zur Literatur der Nachkriegszeit und zählt mit seinem Gesamtwerk zu den bedeutendsten Schriftstellern der fünfziger und sechziger Jahre. Seine Artikel, Kritiken, Rezensionen, Essays, Gedichte und Romane repräsentieren über 40 Jahre kultureller Geschichte Deutschlands, was ihn und sein literarisches Zeugnis noch immer unverzichtbar für die deutsche Nachkriegsliteratur macht. 

Hans Egon Holthusen wurde am 15. April 1913 als erstes Kind seiner Eltern Alma und Johannes Holthusen in Rendsburg, einer kleinen Stadt in Schleswig-Holstein, geboren. Er und seine drei jüngeren Geschwister wuchsen durch den Beruf ihres Vaters, der in der Gemeinde Rendsburg als Pfarrer arbeitete, in einem christlich deutschnational geprägten Elternhaus auf. Grundlegende Werte wie Christentum und Humanismus, die den Kindern durch das Elternhaus vermittelt wurden, prägten Holthusen sein ganzes Leben.

 

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Heinz Goedecke (1901 – 1959)

heinz goedecke pvh0293Heinrich Gödecke, besser bekannt unter dem Namen Heinz Goedecke, wurde am 20. Dezember 1901 in Berlin geboren. Er war ein deutscher Radiosprecher und Schauspieler bei Theater und Bühne.

Sein Vater Ernst Albert Julius Gödecke, von Beruf Bankbeamter, ist am 24. September 1869 in Neustadt/Sachsen-Coburg-Gotha geboren. Über sein Todesdatum ist nichts bekannt. Seine Mutter hieß Bertha Pauline Martha Zeiseweis, geboren am 15. Dezember 1869 in Berlin-Lichtenberg. Sie hatte keinen Beruf und war genau wie ihr Ehemann von evangelisch-lutherischer Konfession. Am 14. Oktober 1941 verstarb sie an Nierenkrebs. Seine Großeltern mütterlicherseits waren Wilhelm und Berta Zeiseweis, die zuletzt in Berlin wohnten. Julius Gödecke und Carolina Margaretha hießen seine Großeltern väterlicherseits. Die beiden lebten in Coburg. Heinz Goedecke war selbst nicht verheiratet und kinderlos.

Seine Schulzeit verbrachte er am Andreanum. Nach eigenen Aussagen war er kein besonders guter Schüler und musste eine Klasse wiederholen. Danach orientierte er sich im künstlerischen Bereich und zeichnete Figuren, die später aus Metall hergestellt werden sollten. Diese Karriere währte nicht lange und er begann in der Schauspielschule Unterricht zu nehmen. Schließlich arbeitete er im Theater und spielte zuletzt 1932/33 am Essener Schauspielhaus. 1932 kehrte er nach Berlin zurück und arbeitete beim Deutschlandsender als Moderator.

 

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Heinrich Spanuth (1873 – 1958)

Heinrich Spanuth wurde am 16. Juni 1873 am Klagesmarkt in Hannover geboren. Sein Lebenswerk ist die Erforschung der Sage vom Rattenfänger von Hameln. Spanuth starb am 25. Oktober 1958, begraben wurde er auf dem Friedhof Am Wehl in Hameln.

Sein Vater war Peter Heinrich Friedrich Spanuth (1883 -1911). Er arbeitete als Pastor in Schulenburg. Seine Mutter hieß Maria Margarete geb. Hache (gestorben 1949). Seine Großeltern waren Sophie Wilhelmine Katharine geb. Volker (geboren 1819) und Heinrich Wilhelm Spanuth (1811-1872). Heinrich Spanuth hatte acht Geschwister. Drei seiner jüngeren Geschwister waren Gottfried Spanuth (1882-1965), Johannes Spanuth (geboren 1874) und Friedrich Spanuth. Heinrich Spanuths Lebensgefährtin hieß Martha, geb. Oertel. Er hatte Kinder und Enkel. Einer seiner Söhne war Ernst Spanuth.

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