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Der Ganztag ab dem Schuljahr 2018/2019

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Das Ganztagskonzept des Gymnasium Andreanum

(ab Schuljahr 2018/19)

 

 

Den Vorgaben des Schulträgers entsprechend arbeitet das Gymnasium Andreanum im 5., 6. und 7. Jahrgang im teilgebundenen und ab dem 8. Jahrgang (und aufsteigend auch in den folgenden Jahrgängen) im offenen Ganztagsbetrieb.  

 

 

Grundlagen des Ganztagskonzeptes 


45- und 90-minütige Unterrichtsstunden 

Die Tagesstruktur am Gymnasium Andreanum sieht für den Vormittagsunterricht bis 12:55 Uhr zwei Blöcke mit einer 25-minütigen Pause dazwischen vor. In jedem dieser beiden Blöcke werden in der Regel zwei Fächer unterrichtet, und zwar jeweils in einer 45-minütigen Stunde und einer 90-minütigen Stunde. Dazwischen liegt jeweils eine 5-minütige Pause. Aufgrund dieser Struktur werden pro Tag nicht mehr als vier verschiedene Fächer erteilt. 

 

Ganztagskonzept Überarbeitung 2018 19


Für den 5., 6. und 7. Jahrgang findet an zwei Tagen zusätzlich Unterricht bis 15:15 Uhr statt. An diesen langen Tagen wird der vier Fächer umfassende Fachunterricht um ganztagsspezifische Angebote ergänzt. Dazu gehören die Bewegungsstunde, das selbstgesteuerte Lernen (SegeL) und eine AG.

 

Das selbstgesteuerte Lernen (SegeL)

Im 5., 6. und 7. Jg. ist im Rahmen des teilgebundenen Ganztagsbetriebs an jedem Unterrichtstag mit verpflichtendem Ganztagsunterricht eine 45-minütige Unterrichtsphase dem selbstgesteuerten Lernen vorbehalten.  

Das selbstgesteuerte Lernen eröffnet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, im vorgegebenen Rahmen Lernprozesse selbstständig zu gestalten und die Verantwortung dafür selbst zu übernehmen. Dabei geht es nicht nur um die Erledigung von (Haus-) Aufgaben, die (möglichst) als Wochenplanaufgaben gestellt werden, sondern auch um die Vorbereitung von Präsentationen oder die Bearbeitung von der Differenzierung dienenden Fördermaterialien. Die Schülerinnen und Schüler haben die Freiheit, selbst zu entscheiden, ob sie ihre Aufgaben allein, in Partner- oder Kleingruppenarbeit erledigen und ob sie sich von Lehrkräften unterstützen lassen möchten. Innerhalb des gegebenen Rahmens kann auch der Ort gewählt werden, an dem die Arbeiten erledigt werden sollen. Dafür werden die Klassenräume des betreffenden Jahrgangs genutzt, aber auch die Bibliothek sowie mehrere Arbeitsecken im Schulgebäude. In jedem der einbezogenen Klassenräume steht eine Lehrkraft zur Verfügung, die in dem Jahrgang ein Kernfach unterrichtet (Deutsch, Englisch, Mathematik und Latein) und die Schülerinnen und Schüler bei der Bewältigung der Aufgaben beratend unterstützt. Die Schülerinnen und Schüler können selbst entscheiden, ob sie für eine SegeL-Stunde den Klassenraum wechseln und die Unterstützung der Fachlehrkraft in Anspruch nehmen möchten. Allerdings müssen sie sich dazu bei der Lehrkraft in ihrem eigenen Klassenraum abmelden. 

Die Schülerinnen und Schüler führen ein Logbuch, in das sie für jede Woche eintragen, wie sie die Zeit des selbstgesteuerten Lernensnutzen wollen bzw. tatsächlich genutzt haben, das heißt, welche Aufgaben sie mit wem an welchem Ort bewältigen wollen und wie erfolgreich ihnen dies gelungen ist. Dieses Logbuch dient der Selbstkontrolle und ist zugleich Grundlage für Beratungsgespräche mit den betreuenden Lehrkräften.  

Das selbstgesteuerte Lernen impliziert, dass … 

  • den Schülerinnen und Schülern für die zu erledigenden (Haus-)Aufgaben möglichst ein längerer Zeitraum (etwa eine Woche) zur Verfügung steht, 
  • für jede Klasse ein Klassenraum sowie möglichst ein weiterer Freiarbeitsraum zur Verfügung steht, 
  • Lehrkräfte des Jahrgangs, die die Kernfächer unterrichten, im notwendigen Umfang zur Verfügung stehen, 
  • alle Lehrkräfte, die in den verschiedenen Jahrgängen das selbstgesteuerte Lernen in einem Kernfach betreuen, in ihrem Unterrichtsraum Differenzierungsmaterialien für das von ihnen betreute Fach bereitstellen können, 
  • über die Klassenräume hinaus Rückzugsorte im Schulgebäude verfügbar sind, die zum stillen Arbeiten genutzt werden können.

 

 

Arbeitsgemeinschaften 

Dem Gymnasium Andreanum war es auch in der Vergangenheit wichtig, seinen Schülerinnen und Schülern mehr zu vermitteln als die in den Curricula der Unterrichtsfächer vorgegebenen Kompetenzen. So gab es stets ein breites Angebot an Arbeitsgemeinschaften, die zum Teil der Vermittlung oder Vertiefung bereits bestehender persönlicher Interessen, aber auch der Eröffnung neuer Horizonte dienten. Dass Schülerinnen und Schüler unserer Schule in bemerkenswerter Breite bei regionalen, landes- oder bundesweiten Wettbewerben erfolgreich bestehen konnten, beruhte auch auf einer erfolgreichen AG-Arbeit. 

Das Ganztagskonzept sieht für die 5., 6. und 7. Jahrgänge je eine Pflicht-AG vor. Aus einem breiten Angebot unterschiedlicher Arbeitsgemeinschaften können die Schülerinnen und Schüler ein Angebot wählen, das ihren Interessen entspricht. Das AG-Angebot reicht von sportlichen Angeboten (z.B. Fußball, Volleyball, Tanz, Turnen, Tischtennis) über künstlerisch-handwerkliche Angebote (z.B. Werken, textiles Gestalten), Angebote aus dem Bereich Musik (z.B. Chor) bis hin zu mathematisch-naturwissenschaftlichen Angeboten (z.B. Mathematik-AG, Forscher-AG). Diese AG-Angebote sind für die genannten Jahrgänge Bestandteil des Ganztagsbetriebes und liegen an einem der beiden langen Unterrichtstage (bis 15:15 Uhr). Es besteht die Möglichkeit – ersatzweise oder zusätzlich – eine AG an einem anderen Wochentag zu wählen. Diese AG-Angebote dauern in der Regel länger als 45 Minuten. 

Im Rahmen des offenen Ganztagsbetriebs können die Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs und höherer Jahrgänge freiwillig an den AGs teilnehmen, die an den unterrichtsfreien Nachmittagen angeboten werden.  

 

Die Struktur des Ganztagsbetriebs 

Der teilgebundene Ganztagsbetrieb im 5., 6. und 7. Jahrgang 

Der teilgebundene Ganztagsbetrieb sieht vor, dass alle Schülerinnen und Schüler des 5., 6. und 7. Jahrgangs an zwei Tagen [Ganztagen] bis 15:15 Uhr am Unterricht und den ganztagsspezifischen Angeboten teilnehmen. Die Ganztage umfassen 6 Stunden Unterricht in vier Fächern, eine 25-minütige Frühstückspause und eine 45-minütige Mittagspause. Ergänzend zum Fachunterricht ist an jedem Ganztag eine SegeL-Stunde (s. o.) vorgesehen sowie eine Bewegungsstunde bzw. die 45-minütige Pflicht-AG. 

In der Mittagspause besteht die Möglichkeit, in der Mensa oder Cafeteria zu essen. Darüber hinaus dient diese Pause als aktive Pauseder selbstgewählten Freizeitbeschäftigung. Dafür stehen zum einen die Bibliothek, die Eingangshalle und die Klassenräume, zum anderen der Schulhof mit der Kletterwand, Tischtennisplatten und der Ausleihstation von Sportgeräten (Bällen usw.) zur Verfügung. Außerdem ist der Sozialraum geöffnet, der vom Schulsozialarbeiter betreut wird. 

An den drei Tagen ohne Ganztagsbetrieb endet für die Schülerinnen und Schüler des 5., 6. und 7. Jahrgangs der Unterricht um 12:55 Uhr. Auch an diesen Tagen besteht die Möglichkeit, am Mittagessen in der Mensa und an freiwilligen AG-Angeboten teilzunehmen. Sofern ein entsprechender Bedarf besteht, wird an diesen Tagen auch eine Betreuung der Schülerinnen und Schüler des 5. und 6. Jahrgangs bis 15:15 Uhr angeboten werden. 

 

Stundenplanstruktur Ganztag 5 u 6 Jahrgang

 

Der offene Ganztagsbetrieb im 8. Jahrgang und höheren Jahrgängen

Aufgrund des Wahlpflichtunterrichts [mit den Fächern Französisch, Griechisch, dem naturwissenschaftlichen und dem gesellschaftswissenschaftlichen Profilfach] erhöht sich die Unterrichtsverpflichtung gegenüber den unteren Klassen um zwei Stunden. Der Unterricht dauert an vier Tagen pro Woche bis 12:55 Uhr und an einem Wochentag bis 15:15 Uhr. Eine AG-Verpflichtung besteht wegen der höheren Unterrichtsverpflichtung nicht. Es werden allerdings an allen unterrichtsfreien Nachmittagen freiwillige AGs angeboten. 

 

Stundenplanstruktur Ganztag ab Jg 8