Der fast schon traditionelle Trip des Seminarfachs Niederlande auf die niederländische Insel Goeree-Overflakkee begann am Montag mit einer ruhigen und schläfrigen Fahrt.
Nach etwas Panik durch eine offene Autotür während des Fahrens erreichten wir den Kinderdîjk. Dort erfuhren wir, nach einem fruchtigen Eis, die klassische Funktionsweise der typischen Windmühlen im punkto Wasserschutz. Angekommen in unseren Ferienhäusern, nah am Meer, haben wir vor einer leckeren Pizza mit extra Sauce Hollandaise noch ein schnelles Bad in der erfrischenden Nordsee genommen.
Der zweite Tag begann mit einem leckeren Frühstück mit Spiegelei, welcher durch einen ersten Besuch eines Ziegenhofs abgerundet wurde. Dann ging’s ab nach Rotterdam mit Kleinbus und Metro. Dort besuchten wir ein Museum, welches uns die Zerstörung Rotterdams im zweiten Weltkrieg näherbrachte. Es war sehr eindrucksvoll und erschreckend zugleich, was alles in 13 Minuten passieren kann. In der anschließenden Freizeit futterten wir uns durch die Markthalle. Nach einem erfolgreichen Bummel sprangen manche noch einmal ins kalte Nass, während die anderen ein leckeres Curry kochten, dessen Reste nun auf unserem Heimweg neben uns sitzen. Am Mittwoch bekamen wir die Chance, das Schulsystem der Niederlande mitzuerleben. Hier besuchten wir die Schule, mit der eigentlich ein Austausch stattgefunden hätte. Nach einer herzlichen Begrüßung nahmen wir an einzelnen Schulfächern wie zum Beispiel Gesellschaftskunde oder Entwicklung&Forschung teil, bei denen uns der religiöse Fokus besonders auffiel. Wir nahmen „Prins Maurits“ als eine sehr fortschrittliche und inklusive Schule wahr. Zu Hause bereicherten die Herren unseren Speisezettel um eine Lasagne wie vom Italiener. Da wir alle aufgegessen hatten, gab es am nächsten Tag sogar Sonne und warmes Wetter. Dort besuchten wir Amsterdam nach einer langen Parkplatzsuche. Am H•Art Museum trafen wir unseren Stadtführer, der uns in den darauffolgenden zwei Stunden das jüdische Viertel und dessen Historie anhand von Monumenten und Gedenkstätten erzählte. Es war für alle sehr eindrucksvoll. Nach einer kleinen Stadtführung von Frau Heine, durften wir in kleinen Gruppen Amsterdam erkunden. Als wir uns dann an unseren Autos trafen, waren wir alle sehr erschöpft. Den Tag rundeten wir mit Gemüsespießen vom Grill und leckeren Salaten ab. Abends begann das Kofferpacken. Bei allen hieß dann recht zeitnah ab ins Bett. Nachdem der Wecker um 7 Uhr klingelte, fanden wir uns alle ein letztes Mal zum gemeinsamen Frühstück zusammen. Danach war es an der Zeit, dass der Müll raus-gebracht, noch einmal durchgefegt und der letzte Abwasch gemacht wurde. Um 10 Uhr machten wir uns nochmal auf den Weg zum Ziegenhof, um unseren Familien den leckeren Käse mitzubringen. Paulinas Stadtführung fand nach einer längeren Autofahrt in Den Haag statt. Sie stellte uns Sehenswürdigkeiten und Streetart in der Innenstadt vor.
Nach dieser informativen und interessanten Führung kehrten wir zurück zu unseren Autos und traten die fünfstündige Rückfahrt an. Abschließend können wir sagen, dass wir die Niederlande in vollen Zügen genossen haben.