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Der Schulträger

Andreaner in Neuseeland 2006

Gruppe KKHSZu Gast im Land der langen weißen Wolke

Es ist ein wunderschöner Tag in Kerikeri. Alle 30 International-Students sitzen am Strand und genießen die Frühlingssonne. Neun davon sind vom Andreanum. Wir wurden vom Year 13 P.E. Kurs zu einem Beachday in der wunderschönen Matauri-Bay am Pazifik eingeladen. Sie haben für uns einen Tag organisiert, den keiner so schnell vergessen wird. Neben Aktivitäten wie Kayaking, Beachvolleyball, Touchrugby und Skinboarding kam auch die Verp? egung nicht zu kurz. Es wurde gegrillt und wir konnten uns Sandwiches machen. Wir hatten viel Spaß und es war eine tolle Abwechslung zum normalen Schultag. Und wieder klingelt der Wecker, wieder früh aufstehen. Das ist ganz schön hart nach zwei Wochen Ferien, das ist überall so. Aber wenigstens ist es 7.30 Uhr und nicht 6 Uhr wie in Deutschland. Zum Klamottenaussuchen brauchen wir auch nicht so lange, ist nicht soviel Auswahl da: entweder das grüne oder das weiße T-Shirt; lange oder kurze Hose/ Rock. Ein paar Corn?akes, Lunch gemacht und auf zum Schulbus.

Der ist mal wieder überfüllt, da alle Schüler aus der Gegend darauf angewiesen sind, die noch kein eigenes Auto haben. Hier fahren die meisten Schüler ab 15 Jahren selbst mit dem Auto zur Schule. Andere öffentliche Verkehrsmittel gibt es hier nicht. Was aber nicht so schlimm ist, da man meistens bei jemandem mitfahren kann. Diese Mitfahrgelegenheiten braucht man, denn Kerikeri ist zwar klein, aber man kann trotzdem nach der Schule noch allerhand machen. Die meisten Jungs spielen Fußball oder Badminton. Es wird aber auch noch Volleyball und Rugby angeboten. Nach den Ferien beginnt auch die Sommersaison und das heißt, dass endlich der kostenlose Segelkurs beginnt und das schuleigene Schwimmbad ö?net , außerdem kann man dann seine freien Stunden am nahe gelegenen Strand verbringen und braun werden. Öfters gehen wir auch in die Stadt oder relaxen bei den Fairy Pools oder bei Charlies Rock. Die Kerikeri High School ist eine relativ große Schule. Es gibt neben dem Auditorium eine Bibliothek, für jeden zugänglich und nutzbar, Musikräume, mit Instrumenten ausgestattet, einen völlig neuen Kunstkomplex, Th eaterräume und natürlich Räume für jede Naturwissenschaft. Außerdem stehen überall in der Schule Computer zur Verfügung, jeder bekommt dafür seinen eigenen Account. Wer an Sport interessiert ist, kommt auch nicht zu kurz. Drei Fußballplätze, ein Rugbyfeld, ein paar Netballfelder und ein Schwimmbad mit Sprungbecken füllen eine Fläche von etwa 45.000 m2. Auch eine Sporthalle gibt es auf dem insgesamt über 90.000 m2 großen Gelände der High School. Die Kultur der Maoris, der Ureinwohner von Neuseeland, wird sehr ernst genommen und unterstützt. Es gibt ein extra Sportfeld für das Spiel Kia-O-Rahi, das man auch im Unterricht lernt, ein Versammlungshaus mit Schnitzereien und eine Kapa-Haka-Gruppe, die den Haka-Volkstanz bei Veranstaltungen au? ührt. Auch bei unserer Begrüßung, dem Powhiri, wurden wir damit begrüßt. Natürlich gehen wir auch anderen Aktivitäten außerhalb der Schule nach, außer Chillen: Christian geht Tauchen und zur Jugendgruppe, dort sind auch Hannes, Christian S., Franzi und Carolin und Saskia. Zum Kick-Boxen tre? en sich 2-mal die Woche Vanessa und Lara. Schulunterricht ist von 9 – 15 Uhr, aber man muss um 8.40 Uhr da sein, weil in der Formklasse die Anwesenheit aller Schüler kontrolliert wird. Außerdem werden dann die wichtigen Nachrichten für den Tag verlesen. Um 9 beginnt dann die erste von 5 Stunden, die alle 55 Minuten lang sind. Dazwischen gibt es zur Erholung ein Intervall a 20 Minuten und die Lunchtime, die fast eine Stunde lang ist. In dieser Zeit sitzen wir meistens zusammen mit den Kiwis (Neuseeländern) auf den Sportfeldern der Schule und essen unser mitgebrachtes Lunch. Ist die letzte Stunde überstanden, gehen wir entweder in die „Stadt“, zu Freunden oder fahren mit dem Schulbus wieder nach Hause zu unseren Gastfamilien. Wir sind dort sehr zufrieden und fühlen uns richtig wohl. Am Anfang kam man sich noch wie ein Besucher vor, aber jetzt nach ca. 3 Monaten sind wir ein Teil unserer Familien geworden und es wird uns sicher sehr schwer fallen sie wieder zu verlassen. Auch den anderen gefällt es im Großen und Ganzen in ihren Familien sehr gut. Das bisschen Heimweh, das man dann doch manchmal hat, kann man mit seinen deutschen Freunden teilen. Vor dem Aufenthalt kannten sich die meisten Andreaner schon, aber durch unsere gemeinsamen Erlebnisse haben sich die meisten hier neu oder besser kennen gelernt. Die Kiwis sind auch alle sehr aufgeschlossen und mit der Zeit sind schon einige Freundschaften entstanden. Ein paar Kiwis wollen uns sogar in Deutschland besuchen kommen. Wenn wir jetzt wieder in der Schule sitzen, erinnern wir uns gerne an unsere schönen Ferien zurück. Die meisten von uns sind in kleinen Gruppen auf eigene Faust über die schöne Nordinsel gereist. Dabei haben wir viel gesehen und erlebt, was von Traumstränden und schönen Seen über Rafting und Bungy Jumping bis zu Großstädten wie Auckland und Wellington reichte. Die zuhause Gebliebenen haben Tagesaus? üge mit ihren Familien gemacht oder sich mit Freunden bei den schönen Fairy Pools getroffen. Diese unvergesslichen Ferien waren für alle gelungen und einmalig. Was uns nach Neuseeland zog, war nicht nur die Chance, unser Englisch zu verbessern, sondern auch die Neugier auf ein interessantes Land am anderen Ende der Welt. Jeder hier würde es jedem, der die Möglichkeiten dazu hat, empfehlen, auch einen Austausch zu machen (und am besten natürlich nach Neuseeland). Wir haben es auf jeden Fall noch nicht bereut, hierher gekommen zu sein, und freuen uns auf unsere verbleibende Zeit. Wir werden sicher noch viel in diesem fantastischen Land erleben und Spaß mit unseren neuen und alten Freunden haben. Es ist einfach genial hier…
Hanes Bode, Christian Köppl und Lara Lege

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