Wenn es um verpflichtende Haustierkrankenversicherungen, kostenloses WLAN auf öffentlichen Plätzen und KI als Hilfsmittel in schriftlichen Prüfungen in der Oberstufe geht, dann ist man mittendrin im diesjährigen Regionalwettbewerb der Altersgruppe I von „Jugend debattiert“.

Die jeweiligen Schulsieger*innen und die Zweitplatzierten der RBG, der KGS Pattensen und der KGS Gronau sowie des Andreanum traten am Donnerstag, 22.01.26, im Telemanngebäude an, um diese Streitfragen zu klären. Obwohl die Aufregung allen Debattant*innen anzumerken war, starteten Johanna Blaich (9M) und Quentin Beier (9E1) mit einem Heimvorteil, denn sie hatten eine kleine Unterstützer*innengruppe dabei. Von Runde zu Runde wurden sie sicherer und zeigten, was sie im WPK Gesellschaft gelernt hatten, nämlich dass die Debatte selbst im Mittelpunkt steht. Im engagierten Meinungsaustausch wurde um die besten Lösungen gerungen. Dabei wurde schnell deutlich, dass eine gute Lösung meist nicht einfach zu finden ist. Es lohnt sich daher immer, zu debattieren. Ebenso wichtig wie die Antwort auf eine Frage ist in einer Debatte die Begründung dieser Antwort. Mit Debatten kann man herausfinden, was für und gegen eine Entscheidung spricht und welche Argumente am meisten überzeugen. Natürlich brauchen Debatten auch Regeln, damit ein echter Dialog entstehen kann. Es geht darum, einander genau zuzuhören, aufeinander zuzugehen, gut abzuwägen und mit Überzeugungskraft bei der Jury zu punkten. Diese setzte sich aus Schüler*innen und Lehrkräften der teilnehmenden Schulen sowie der Gymnasien in Rinteln und Einbeck zusammen, die ab nächstem Jahr auch zum Regionalverbund gehören werden.

Nach zwei Qualifikationsrunden stand fest, dass es Johanna Blaich mit Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft ins Finale geschafft hatte und Quentin Beier für das Finale im Publikum Platz nehmen durfte. Dieser nahm es gelassen: „Obwohl ich im Halbfinale fliegen gelernt habe, hat es sehr viel Spaß gemacht. Und ich ziehe immer noch die Bilanz, dass es sich trotz der vielen Recherchearbeit lohnt, sich auf die Debatten vorzubereiten.“ Auch Gloria Arnold, die als Zuhörerin mit von der Partie war, zeigte sich beeindruckt: „Das Finale war sehr gut, weil ich sehr überrascht war, wie talentiert die Schüler*innen waren.“ Diesen Eindruck teilte Jayda Heidelberg: „Es war sehr interessant und spannend. Alle waren gut vorbereitet und nett. Das Finale war das Beste von allem. Johanna hat verdient gewonnen und wir sind alle stolz auf sie.“

Als Siegerin des Regionalwettbewerbs darf sich Johanna über ein dreitägiges Rhetorikseminar freuen, das sie auf den Landeswettbewerb am 10.03.26 im Niedersächsischen Landtag in Hannover vorbereiten soll. Sie selbst kommentierte ihren tollen Erfolg nur knapp: „Hat Spaß gemacht. Das Finale war am besten.“

Wir drücken Johanna Blaich die Daumen und wünschen ihr viel Erfolg beim Landeswettbewerb!

Annegret Warneke

 

Foto: Alma Heimbrecht

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