Bei den Junior-Wettkämpfen der RoboCup German Open sind in diesem Jahr auch mehrere Schülerteams des Gymnasium Andreanum angetreten.

Insgesamt vier Teams der Schule nahmen in der Kategorie Rescue Line Entry teil und stellten dort ihre selbst entwickelten Roboter vor. Dazu reisten sie zusammen mit ihren Coaches Frau Lehrke und Frau Sürig nach Köln in die Jugendherberge. Felix Kaul, William Freise, Benno Reitt, Johannes Haack, Saam Ekhteraei, Moritz Reinelt, Tom Zernikow, Darshan Tangatur, Tim Diessel und Miron Schumajew bewiesen ihr Können im Programmieren.

In der Kategorie Line Entry müssen die Roboter einen anspruchsvollen Parcours bewältigen. Dabei folgen sie einer Linie auf dem Boden, erkennen Kreuzungen und überwinden Hindernisse. Zusätzlich müssen sie Aufgaben lösen, die an reale Rettungseinsätze angelehnt sind – etwa das Erkennen von „Opfern“ oder das Navigieren durch schwieriges Gelände. Alle Entscheidungen trifft der Roboter selbstständig auf Basis der zuvor programmierten Software.

Die Teams des Andreanum haben in den vergangenen Monaten intensiv an ihren Projekten gearbeitet. Neben dem Bau der Roboter gehörte auch das Programmieren von Sensoren und Steuerungen zu den Aufgaben der 10 Schüler. Ziel ist es, einen möglichst zuverlässigen Roboter zu entwickeln, der den Parcours schnell und fehlerfrei absolvieren kann. Nach dem Erkunden des Geländes am Mittwoch, mussten die Schüler von Donnerstag bis Samstag fünf Läufe absolvieren von denen die besten vier gewertet wurden. Die Konkurrenz aus ganz Deutschland war groß.

Aus dem 6. Jahrgang traten „Die Imperatoren“ und die „SithLords“ an. Trotz ihrer überwiegend älteren Gegner schlugen sie sich hervorragend. Die Teams aus dem 7. Jahrgang „Dobby“ und „Fe.Wi.Be.“ vertraten das Andreanum ebenfalls voller Motivation. Selbst abfallende Ketten, Systemabstürze oder ungewohnte Hindernisse taten der Stimmung keinen Abbruch. Am Ende konnte sich ein Team im oberen Drittel und die anderen drei Teams im Mittelfeld platzieren.

Mit der Teilnahme an den Junior-Wettbewerben der RoboCup German Open sammelten die Teams wertvolle Wettbewerbserfahrung und konnten ihre technischen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Gleichzeitig bot die Veranstaltung unseren jungen Talenten die Möglichkeit, sich mit anderen Teams auszutauschen und neue Ideen für zukünftige Projekte zu entwickeln. Besonders interessant war auch das Beobachten der Major-Teams, hier präsentierten viele Universitäten ausgefeilte Hightechroboter. Diese spielten Fußball, tanzten oder kletterten über Geröll, um „Verunglückte“ zu retten. Wer sich dafür interessiert, kann unter https://www.youtube.com/live/ut5msmKrLlE?si=Lwywr3Me7elEqVXV einmal nachschauen.

S. Sürig, K. Lehrke

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